Abwesenheitsnotiz

Liebe kunstfelermacher und -innen, Eigentlich sollte hier ein lustiger Text zum Publikum lokaler Neujahrskonzerte stehen. Eigentlich. Denn jetzt steht hier das: Eine Entschuldigung dafür, dass der Text hier nicht steht. Er steht hier nicht, weil der kunstfeler gerade irrsinnig beschäftigt damit ist, keine Kunstfehler zu machen. (Keine, nicht kleine! Ihr Ferkel!) Soll heißen: Ich bin gerade sehr eingespannt und schaffe es nicht, vor Februar etwas sinnhaltiges, das mehr als ein Bild oder ein heiteres Sprüchlein hermacht, zu veröffentlichen. Aber das kann ich auch auf Twitter. Also habt Nachsicht mit mir! Wir lesen uns dann in einem Monat wieder. Euer kunstfeler

Hörtipp!

Es soll ja Leute geben, die ihren Freitagabend auf der Couch verbringen. Wer dem Couch-Abend dennoch ein wenig Konzertsaal-Feeling verleihen möchte, dem sei die Übertragung des 9. Symphoniekonzerts der sächsischen Staatskapelle Dresden am heutigen Abend empfohlen. Unter der bewährten Thielemann’schen Leitung erklingen ab 20.05 Uhr folgende Stücke: Richard Wagner: “Blick’ ich umher in diesem edlen Kreise” aus “Tannhäuser” Franz Schubert: “Der Jäger ruhte hingegossen” aus “Alfonso und Estrella” D 732 Richard Wagner: “Die Meistersinger von Nürnberg”, “Wie duftet doch der Flieder” Franz Schubert: “Sei mir gegrüßt, o Sonne” aus “Alfonso und Estrella” D 732 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur Mehr lesen…

Warum bin ich hier?

Jeder macht mal Fehler. Der Eine vergisst ein h, der andere vernachlässigt seinen Blog. Ich habe in den letzten Jahren meinen ursprünglichen Blog ziemlich links liegen gelassen. Immer mal habe ich mir überlegt, dass ich ihn reaktivieren möchte, aber nie habe ich es konkret in die Tat umgesetzt. Jetzt, mit dem Umzug zu WordPress, will ich doch noch einen Versuch wagen. Und warum ich den Titel gewechselt habe? Der profane Grund ist, dass vom leben gelernt, den Titel, den mein Blogspot-Blog trug, schon häufiger gibt. Der hintergründige Grund ist, dass ich ohnehin viel über Kultur geschrieben habe. Immer subjektiv und Mehr lesen…

Rouladenomi reloaded

Da war sie wieder! Nach langer Zeit habe ich mal wieder etwas von der Rouladenomi gehört! (Nur zur Erinnerung: Das war diese extrem verschrobene alte Dame, die mir in breitem Sächsisch eine Lektion in Finanzwesen, speziell Inflationskunde, und einen Einblick in die krude Welt ihrer Verschworungstheorien gab.) Heute wiederum wurde mir die besondere Ehre zuteil, ihren eigentümlichen Ansichten zum Thema Mitbürger mit Migrationshintergrund zu lauschen. Oder, wie sie es formulierte, “de Ausländor”. Faule Brut, sag ich euch. Zumindest wenn’s nach der Rouladenomi geht. Die ist nämlich davon überzeugt, dass die den Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen. “Standor immor in dor Straßnbahn offdn Mehr lesen…

Vierzig Meter Rosa Schal

Vierzig Meter Rosa Schal In schrecklicher Unvernunft, grässlichem Sehnen,tausendeinhundert vertagträumten Stundenhat, trotz der vernünftigsten Argumente,das Herz die Logik des Hirns überwunden. Das Hirn: “Gegen euch spricht eigentlich alles!Allein schon der Raum!”, unkt es höhnisch und dumpf. “Mir doch egal!” sagt das Herz dann ganz trotzig,“Das mag schon so sein – aber Hoffnung ist Trumpf!” Jetzt wartet das Herz nun und häkelt sich froh‘ne rosane Zukunft. Mit Sorge im Blickwarnt das Hirn es vor dieser Blauäugigkeit –doch das Herz häkelt, ginsend, weiter am Glück. So geht das nun Jahre und es wächst und wächstdie Länge des Schales – mal schneller, mal Mehr lesen…