Klare Kanten, pastellige Pinselstriche

Würde ich in Berlin leben, wäre ich nicht nur andauernd in irgendwelchen Konzerten (und deswegen chronisch pleite), sondern dann besäße ich auch eine Jahreskarte für die Staatlichen Museen zu Berlin. Allein für die neue und alte Nationalgalerie und das Museum für Fotografie. Leider lebe ich doch etwas weiter weg von Berlin, sodass ich momentan nur Empfehlungen aussprechen kann: Seit dem 22. Mai ist in der Alten Nationalgalerie die Schau ImEx zu sehen. Nein, es geht nicht um Kunst im Exil, es geht um Impressionismus und Expressionismus: Werke beider Kunstrichtungen werden einander vergleichend gegenüber gestellt. Dabei galt bisher oft das entweder-oder-Prinzip. Mehr lesen…

Adele, die teuerste Frau Wiens

Es ist müßig zu erwähnen, dass ich ein großer Klimt-Fan bin. Spätestens seit einer Klimt gewidmeten Reise nach Wien im Klimtjahr 2012 fangirle ich zu jeder sich bietenden Gelegenheit vor mich hin. Völlig klar, dass ich auch “Die Frau in Gold” sehen musste. Einen Tag nach Filmstart im Kino. Wie so’n Fangirl eben.

Hörtipp!

Es soll ja Leute geben, die ihren Freitagabend auf der Couch verbringen. Wer dem Couch-Abend dennoch ein wenig Konzertsaal-Feeling verleihen möchte, dem sei die Übertragung des 9. Symphoniekonzerts der sächsischen Staatskapelle Dresden am heutigen Abend empfohlen. Unter der bewährten Thielemann’schen Leitung erklingen ab 20.05 Uhr folgende Stücke: Richard Wagner: “Blick’ ich umher in diesem edlen Kreise” aus “Tannhäuser” Franz Schubert: “Der Jäger ruhte hingegossen” aus “Alfonso und Estrella” D 732 Richard Wagner: “Die Meistersinger von Nürnberg”, “Wie duftet doch der Flieder” Franz Schubert: “Sei mir gegrüßt, o Sonne” aus “Alfonso und Estrella” D 732 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur Mehr lesen…

Theater im digitalen Raum

Das Theater Oberhausen macht vor, was viele andere Kulturbetriebe hoffentlich bald nachmachen: Mit einem neuen online-Magazin nutzt es das Storytelling-Potential des Hauses und verknüpft statische Inhalte mit Videos, Links zu Tickets und anderen nützlichen Sachen. All das in einer wirklich ansprechenden Darstellung: Ein Vorbild für hoffentlich bald viele weitere Kulturunternehmen (die das Geld aufbringen können oder die cleveren Ersteller im eigenen Haus haben)!

Ein Abend mit jungen Männern

Wenn ein Ereignis in den letzten Monaten, vor allem in den letzten Wochen, die Klassikwelt beschäftigt hat, so war das die Wahl des neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker. Und auch wenn diese dann doch ganz anders ausgegangen ist als vorher gedacht, kamen doch mit ihr einige Namen ins Rampenlicht. Einer von ihnen ist Yannick Nézet-Séguin und ich gebe unumwunden zu, dass ich vorher mit ihm und seiner Arbeit nicht allzu viel zu tun hatte. Umso mehr freue ich mich darauf, den 40-jährigen Kanadier heute Abend gemeinsam mit dem Philadelphia Orchestra und dem Pianisten Jan Lisiecki (nein, er spielt kein Tennis) Mehr lesen…

WIEN BERLIN

Meine Affinität zu Wien ist kein Geheimnis. Auch, dass ich mittlerweile immer mal wieder in Berlin anzutreffen bin, ist bekannt. Besonders freue ich mich über eine Ausstellung, die beide Städte vereint und die ich am übernächsten Wochenende in Berlin besuchen werde: Wien – Berlin in der Berlinischen Galerie. Praktisch: die Kunst zweier interessanter und durchaus gegensätzlicher Städte gegenübergestellt. Kunst aus einer Zeit, die mir sehr liegt: ca. 200 Exponate aus der Zeit zwischen Jugendstil und Spätimpressionismus sind in der Schau, einer Kooperation zwischen Berlinischer Galerie und Belvedere, zu sehen. Klimt, Schiele, Kokoschka und Co.: Ich freu mich auf euch!

Mutter!

Mein gespaltenes Verhältnis zu Berlin bekommt wohl morgen ein kleines Pflaster auf den Riss: Ich darf Anne-Sophie Mutter sehen und hören, wie sie gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Manfred Honeck Antonín Dvořáks Romanze für Violine und Orchester f-Moll op. 11 und sein Violinkonzert a-Moll op. 53 spielt. Außerdem freue ich mich noch auf Witold Lutosławskis Konzert für Orchester.  Berlin, du bekommst noch eine Chance!

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Liebe Freunde von Kunst und Kultur, An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, Euch zu unserem nächsten Konzert einzuladen. Es findet am 02.02. im goßen Saal des Dresdner Hygienemuseums statt. Zu Gehör kommen verschiedenste Kompositionen, sowohl im original als auch als Bearbeitung für sinfonisches Bläserorchester. Neben einer sehr kontrastreichen Sinfonie von Barberán und der vermutlich noch eher bekannten “Pavane auf den Tod einer Infantin” von Ravel erklingt auch in diesem Konzert wieder ein Solowerk: Den Solopart des Posaunenkonzerts von Eugen Reiche übernimmt dabei Prof. Olaf Krumpfer. Die beiden letztgenannten Stücke kommen dabei in dieser Fassung erstmals zu Gehör, sie Mehr lesen…