Sex Sells!

Sex in Opern ist so eine Sache. Wie inszeniert man ihn? Wie stellt man ihn da? Wo ist er angebracht, wo ist er überflüssig? Dabei ist klar: Schönheit liegt im Auge des Betrachters, und wie bei allen inszenierungstechnischen Dingen auch hier. Der Eine fühlt sich davon abgestoßen, ein anderer findet vielleicht, man sollte explicit content ruhig als solchen darstellen dürfen. Und während vor Jahren die “Darf man Gewalt zeigen?”-Welle durch die Inszenierungen und Kritiken schwappte, ist es jetzt die Frage: Sex auf der Bühne? Was soll das denn?

Klimt yourself!

In Anlehnung an “Die Frau in Gold” (stay tuned for more on monday!) ein Wochenend-Gimmick für alle Klimt-Freunde und Photobomber: Klimt yourself! Vielleicht wären einige von Klimts Bildern ja noch umwerfender geworden, hätten sie euer Antlitz enthalten? Probiert’s aus! Ergebnisse könnt ihr mir ja auf Facebook oder Twitter zeigen!

Theater im digitalen Raum

Das Theater Oberhausen macht vor, was viele andere Kulturbetriebe hoffentlich bald nachmachen: Mit einem neuen online-Magazin nutzt es das Storytelling-Potential des Hauses und verknüpft statische Inhalte mit Videos, Links zu Tickets und anderen nützlichen Sachen. All das in einer wirklich ansprechenden Darstellung: Ein Vorbild für hoffentlich bald viele weitere Kulturunternehmen (die das Geld aufbringen können oder die cleveren Ersteller im eigenen Haus haben)!

Für’s Üben bestraft?

WTF des Tages: SPON berichtet, dass in Spanien eine Pianistin vor Gericht steht. Sowohl für sie als auch für ihre Eltern fordert die Staatsanwaltschaft 7,5 Jahre Haft – wegen Lärmbelästigung und Unterstützung derselben. Geklagt hatte eine Nachbarin, die sich 8 Jahre lang belästigt fühlte und nun über Schlafstörungen, Angstzustände und Panikattacken klagt. Okay, die Nachbarin hat offensichtlich bisschen einen an der Klatsche. Aber welches Gericht nimmt eine solche Klage an? Und warum ist die Frau nicht einfach umgezogen? Da kann ich ja regelrecht glücklich sein, dass meine Nachbarin mein Geübe tagtäglich ertragen hat…

Impuls der Zeit

  Impuls der Zeit – ein (Gast-)Beitrag zur Bloggerparade des Medienforums Mittweida von Elisabeth Stiehler Impulsgeber der Zukunft: wonach wir uns richten werden Es war im Sommer 2012: Ich sitze mit ein paar anderen Medienstudenten im Mittweidaer Freibad und genieße das schöne Wetter. Eine Freundin ist fertig mit schwimmen, möchte einfach nur noch auf der Wiese entspannen. Wir haben Zeitschriften mit und einige spielen Karten. Doch sie holt aus ihrer Tasche ein Buch – „Shades of Grey“. Das Buch war der Hit des Jahres, führte unter anderem in den USA und Großbritannien Bestsellerlisten an. Laut Wikipedia zählt der erste Band Mehr lesen…

Impuls der Zeit

Wenn am 11. und 12. November 2013 in Mittweida das diesjährige Medienforum stattfindet, treffen wieder Studenten und Vollprofis der Medienbranche aufeinander, um auf einem professionellen Kongress sich gegenseitig Impulse zu geben. Passend dazu lautet der Slogan des Medienforums in diesem Jahr auch “Impuls der Zeit”.  Passend dazu findet im Moment eine Bloggerparade statt, die sich die Frage stellt, welche Medien eigentlich in Zukunft noch Impulse aussenden? Impulsgeber der Zukunft: wonach wir uns richten werden Als ein kompliziertes Geflecht von Werten und Vorstellungen ist die Gesellschaft nicht leicht zu durchschauen – schon gar nicht in einem Blogbeitrag. Aber wonach richten wir Mehr lesen…

Flut-Kulanz, Marke Deutsche Bahn

Unzählige Bilder gingen in der vergangenen Woche durch die Medien, viele von ihnen hatten mit Wasser zu tun. Erneut, nach 2002, hatte der osten Deutschlands mit Fluten zu kämpfen. Einzig den Enten ist das viele Wasser recht Auch ich blieb davon nicht unverschont: Bereits bevor es Dresden traf, hatte ich Schwierigkeiten, nach Mittweida zu gelangen. Dort war die Zschopau auf ein kaum gekanntes Maß angeschwollen, woraufhin Mittweida kurzzeitig zu einer von außen nicht zu erreichenden Insel wurde. Auch vor unserem Haus stand das Wasser. Dort war es allerdings der Schwanenteich, der über die Ufer getreten war und nun kontinuierlich gen Mehr lesen…

Außer Haus

Leider habe ich für meinen geliebten und geschätzten Blog immer seltener Zeit. So wenig, dass ich sogar seinen 5. Geburtstag vor ein paar Tagen nicht gebührend beging. Das bedeutet aber alles nicht, dass ich nicht schreibe, denn das tu ich wohl – nur außer Haus. Wer mal lesen möchte, was ich so in den vergangenen Wochen ins Internet schrieb: Ich skypte zum Beispiel mit der überaus reizenden Frau Probst aus Berlin, die mir etwas über ihren Beruf als Setdesignerin erzählte. Außerdem bekam ich einen interessanten Einblick darüber, wie Menschen mit Sehbehinderung eigentlich Zeitung “lesen”. Dann habe ich mich mit rechtlichen Mehr lesen…

Volle Dröhnung Volksmusik

Dieser Artikel erschien – so ähnlich – im Rahmen eines Wettbewerbes auf medienMittweida. Weil er da allerdings (unabgesprochen!) anders als original eingereicht steht, findet sich jetzt hier noch mal die Originalversion. Volle Dröhnung VolksmusikHeinos neuste CD – ein voller Erfolg Ein Gespenst geht um in der Musikbranche. Es trägt weißblondes Haar, Lederjacke, Totenkopfringe und bedeckt seine Augen mit einer standesgemäßen Sonnenbrille: Heino, Schwarm aller Schwiegermütter und Rrrretter des rrrrrollenden Rs, ist zurück! Aber da ist doch was faul im Musikantenstadl: Statt mit eigenen, süßen Melodien schmückt sich das Urgestein der Volksmusik mit fremden Federn (die er vorher, zugegebener Maßen, heinotypisch Mehr lesen…