Wandertag auf die Bastei

Wer mal wieder Gesellschaft sucht und sich sehr allein fühlt, sollte einen Aufstieg auf die Bastei in Betracht ziehen. Ich habe das Mitte Mai mal für euch getestet und kann bestätigen: Man ist, zumal bei schönem Wetter, nicht allein dort. Aber als guter Touristenführer zeigt man den Gästen eben gern die besonders schönen Ecken, verbunden mit den besonders schönen Fotomotiven. Auch wenn man sich dafür anstellen muss.

WIEN BERLIN

Meine Affinität zu Wien ist kein Geheimnis. Auch, dass ich mittlerweile immer mal wieder in Berlin anzutreffen bin, ist bekannt. Besonders freue ich mich über eine Ausstellung, die beide Städte vereint und die ich am übernächsten Wochenende in Berlin besuchen werde: Wien – Berlin in der Berlinischen Galerie. Praktisch: die Kunst zweier interessanter und durchaus gegensätzlicher Städte gegenübergestellt. Kunst aus einer Zeit, die mir sehr liegt: ca. 200 Exponate aus der Zeit zwischen Jugendstil und Spätimpressionismus sind in der Schau, einer Kooperation zwischen Berlinischer Galerie und Belvedere, zu sehen. Klimt, Schiele, Kokoschka und Co.: Ich freu mich auf euch!

Warum so still?

Hallo Grippezeit! Wie dich niemand vermisst hat, am allerwenigsten ich… Und du trotzdem mal bei mir vorbeischautest. Wie nett. Trotzallem: meinen Urlaub konntest du mir gar nicht recht vermiesen, das wäre ja wohl gelacht! Und jetzt: geh endgültig, du bist hier nicht willkommen! Adieu sagt Deine thg. PS: zum Abschied noch ein Bild aus der letzten Woche.

Mutter!

Mein gespaltenes Verhältnis zu Berlin bekommt wohl morgen ein kleines Pflaster auf den Riss: Ich darf Anne-Sophie Mutter sehen und hören, wie sie gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Manfred Honeck Antonín Dvořáks Romanze für Violine und Orchester f-Moll op. 11 und sein Violinkonzert a-Moll op. 53 spielt. Außerdem freue ich mich noch auf Witold Lutosławskis Konzert für Orchester.  Berlin, du bekommst noch eine Chance!

2012 – mit und ohne Belege

JanuarEin Monat mitten im Chaos. Ich fasste mir zum ersten Mal einen Neujahrsvorsatz und, obwohl es schwer fiel, tat ich gleich alles, um ihn wahr werden zu lassen. Außerdem kaufte ich ein Kleid, ein sehr schönes, es ist schwarz und lang und eignete sich vorzüglichst für das Konzert, welches ich kurz darauf mit meinem hiesigen Orchester spielte. Seitdem bin ich bestens gerüstet für Bälle, festive Aktivitäten und sonstige Gelegenheiten, zu denen man vorzeigbar sein muss. Ganz nebenbei wurde in diesem Monat das arme kleine thg-Herzchen ziemlich geschunden, nicht nur von Hausärzten. FebruarWährend unser Bundespräsident nur widerwillig zurücktrat, wäre ich freiwillig Mehr lesen…

Wienbilder VI

Heureka! Der letzte Tag Wien, die letzten Fotos, bevor dieser Blog von einem puren Urlaubsbericht wieder in das mutiert, was er vorher war: ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Dinge. Ich halte es diesmal auch kurz, daher: Sonntagsfotos Tschüss, Wien, war schön bei dir! Ohne einen Besuch im Leopold Museum konnte ich Wien einfach nicht verlassen. Die “Klimt persönlich”-Ausstellung mit vielen Fotografien, Bildern, Briefen und anderen biographischen Artefakten war gewissermaßen ein Muss für mich als einwöchigen Klimt-Groupie. Da man in allen Wiener Sonderausstellungen jedoch keine Fotos machen darf (wohl aber in den anderen Ausstellungsräumen, so man auf den Blitz verzichtet), sei das obige Mehr lesen…

Wienbilder V

Samstagsfotos Rainbowday! Oder: Samstag, der Vergnügungstag. Bereits bei meiner Ankunft am Dienstag entdeckte ich die unübersehbaren Hinweise auf die Vienna Pride, Wiens fünftägigen CSD: Die Regenbogenflaggen am Rathaus waren unübersehbar, ebenso die Stände davor. Anders als andere Städte geht Wien mit schwullesbischen Festen offen und fröhlich um – es wird, wie man oben sieht, sogar die Straßenreinigung beflaggt. auch die Straßenbahnen trugen ein rot-weißes und ein Regenbogenfähnchen. Mut zur Farbe! Doch bevor ich in die Regenbogenparade reingeriet, galt es noch ein wenig touristisches Programm “abzuarbeiten”. Zu fürderst natürlich musste ich noch in die Albertina, denn Bilder von Monet, Picasso, Nolde Mehr lesen…

Wienbilder IV

Dem Gesetz der Serie folgend: Freitagsfotos Freitag, oder: Wien ist auch von oben schön! (Und im Dunkeln erst recht.) Meine Damen und Herren, auf diesem Bild sehen sie die imposante Aussicht auf Wien, vom Leopoldsberg betrachtet. Auf 425 Metern Höhe hat man einen großartigen Rundumblick über die Stadt an der Donau. Diese ist hier übrigens mittig im Bild. Das Nebenärmchen ist die Neue Donau, eine Art künstlich erschaffener Kanal. Das Grünstreifchen dazwischen ist die Donauinsel, Wiens Naherholungsgebiet quasi. Eine Einrichtung, um die ich die Wiener sehr beneide. Sieht man mal von den klotzig-klobigen, schwarzen Krankenhauskuben ab, so fällt der Blick Mehr lesen…

Wienbilder III

Donnerstagsfotos Donnerstag, Tag der Musen und Museen. Und: Meet Klimt! Der Donnerstag begann mit einem Besuch im Belvedere. Im oberen Belvedere, wohlgemerkt! Das Untere beinhaltet, ebenso wie das obere, ebenfalls diverse Kunstschätze und Ausstellungen, die Zeit reichte jedoch nicht dafür. Allein im oberen Belvedere habe ich über 3 Stunden verbracht, mir die auf 3 Etagen verstauten Kunstwerke, meist Gemälde, der verschiedensten Stilrichtungen von Barock bis Moderne zu Gemüte zu führen. Eine beeindruckende Sammlung, anhand derer sich leicht und anschaulich interessante Parallelen und Unterschiede zwischen den diversen Epochen ausmachen lassen. Aber natürlich war ich nicht da, um die barocken Bilder zu Mehr lesen…