Klare Kanten, pastellige Pinselstriche

Würde ich in Berlin leben, wäre ich nicht nur andauernd in irgendwelchen Konzerten (und deswegen chronisch pleite), sondern dann besäße ich auch eine Jahreskarte für die Staatlichen Museen zu Berlin. Allein für die neue und alte Nationalgalerie und das Museum für Fotografie. Leider lebe ich doch etwas weiter weg von Berlin, sodass ich momentan nur Empfehlungen aussprechen kann: Seit dem 22. Mai ist in der Alten Nationalgalerie die Schau ImEx zu sehen. Nein, es geht nicht um Kunst im Exil, es geht um Impressionismus und Expressionismus: Werke beider Kunstrichtungen werden einander vergleichend gegenüber gestellt. Dabei galt bisher oft das entweder-oder-Prinzip. Mehr lesen…

Ein Abend mit jungen Männern

Wenn ein Ereignis in den letzten Monaten, vor allem in den letzten Wochen, die Klassikwelt beschäftigt hat, so war das die Wahl des neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker. Und auch wenn diese dann doch ganz anders ausgegangen ist als vorher gedacht, kamen doch mit ihr einige Namen ins Rampenlicht. Einer von ihnen ist Yannick Nézet-Séguin und ich gebe unumwunden zu, dass ich vorher mit ihm und seiner Arbeit nicht allzu viel zu tun hatte. Umso mehr freue ich mich darauf, den 40-jährigen Kanadier heute Abend gemeinsam mit dem Philadelphia Orchestra und dem Pianisten Jan Lisiecki (nein, er spielt kein Tennis) Mehr lesen…

WIEN BERLIN

Meine Affinität zu Wien ist kein Geheimnis. Auch, dass ich mittlerweile immer mal wieder in Berlin anzutreffen bin, ist bekannt. Besonders freue ich mich über eine Ausstellung, die beide Städte vereint und die ich am übernächsten Wochenende in Berlin besuchen werde: Wien – Berlin in der Berlinischen Galerie. Praktisch: die Kunst zweier interessanter und durchaus gegensätzlicher Städte gegenübergestellt. Kunst aus einer Zeit, die mir sehr liegt: ca. 200 Exponate aus der Zeit zwischen Jugendstil und Spätimpressionismus sind in der Schau, einer Kooperation zwischen Berlinischer Galerie und Belvedere, zu sehen. Klimt, Schiele, Kokoschka und Co.: Ich freu mich auf euch!

Mutter!

Mein gespaltenes Verhältnis zu Berlin bekommt wohl morgen ein kleines Pflaster auf den Riss: Ich darf Anne-Sophie Mutter sehen und hören, wie sie gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Manfred Honeck Antonín Dvořáks Romanze für Violine und Orchester f-Moll op. 11 und sein Violinkonzert a-Moll op. 53 spielt. Außerdem freue ich mich noch auf Witold Lutosławskis Konzert für Orchester.  Berlin, du bekommst noch eine Chance!

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Liebe Freunde von Kunst und Kultur, An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, Euch zu unserem nächsten Konzert einzuladen. Es findet am 02.02. im goßen Saal des Dresdner Hygienemuseums statt. Zu Gehör kommen verschiedenste Kompositionen, sowohl im original als auch als Bearbeitung für sinfonisches Bläserorchester. Neben einer sehr kontrastreichen Sinfonie von Barberán und der vermutlich noch eher bekannten “Pavane auf den Tod einer Infantin” von Ravel erklingt auch in diesem Konzert wieder ein Solowerk: Den Solopart des Posaunenkonzerts von Eugen Reiche übernimmt dabei Prof. Olaf Krumpfer. Die beiden letztgenannten Stücke kommen dabei in dieser Fassung erstmals zu Gehör, sie Mehr lesen…

Ihr habt nun Traurigkeit

Es ist ein sich jährlich wiederholendes Ritual, ja quasi ein Muss: Sobald es draußen in großen Schritten Richtung November geht, wächst bei mir autoamtisch das Bedürfnis, ednlich wieder mal die CD mit Johannes Brahms’ “Ein deutsches Requiem” aufzulegen, dicht gefolgt von dem Bedürfnis, sofort ein Konzert mit diesem Werk zu besuchen. Und auch in diesem Jahr erlag ich der Versuchung. Ich konstatiere: thg’sche Erstabspielung in diesem Herbst ist der 10.10., ein Konzertbesuch folgt. Und wenn ich ohnehin schon ritualisierten Abläufen folge, warum nicht auch dabei? Schließlich singt der Kreuzchor auch in diesem Jahr, orchestral unterstützt, wie immer, von der Dresdner Mehr lesen…

Sommerabendcouplets

Das Bodo Wartke oder Rainald Grebe nicht die Erfinder es lustigen, klavierbegleiteten Liedes sind ist wahrlich keine Neuigkeit. Trotzdem scheint man es dem einen oder anderen ab und zu mal ins Gedächtnis rufen zu müssen. Vorbildlich macht dies zum Beispiel Ahmad Mesgarha, der bereits seit 10 Jahren dem Dresdner Publikum mit seinem Otto Reutter-Abend “Der Überzieher”. Dabei beweist er, dass Reutters Couplets aus den 20er Jahren bei weitem nicht aus der Mode gekommen sind. Für das zehnjährige Jubiläum dieser Veranstaltung am 17. August hätte man kaum einen schöneren Ort in Dresden finden können als den lauschigen Konzertplatz weißer Hirsch. Eine Mehr lesen…

FUNKturm

Ich habe mich doch für die Label “Veranstaltungstipps” und “Kulturtipps” entschieden – es gibt einfach gerade so viele Sachen, auf die ich gern hinweisen möchte. In diesem Zusammenhang sei mir auch das Hervorheben zweier anstehender Konzerte gestattet: FUNK ist auf dem Programm der Jazztage gleich dreifach vorhanden. Den Auftakt dazu machen Grand Mother’s Funck am Samstag, 5.11. um 20 Uhr auf dem OSTRALE-Gelände (Zentrum für zeitgenössische Kunst). Fortgesetzt wir die kleine Funktour mit Andi Kissenbeck’s Club Boogaloo am 7.11. im Societätstheater, der Heim- und Hofspielstatt der diesjährigen Jazztage Dresden. Eine Empfehlung, nicht nur für alle Freunde der Hammond-Orgel!Den krönenden Abschluss Mehr lesen…

REAL Group – Real A Capella!

So langsam sollte ich die Rubrik “Kulturtipps” einführen. Auch heute gibt es ein Ausgehhinweis für Kurzentschlossene! am 6.11., was der kommende Sonntag ist, wird ab 16 Uhr die REAL Group im Schauspielhaus zu erleben sein.Drei Herren, zwei Damen, fünf ausgezeichnete Stimmen, 27 Jahre gemeinsame Bühnenjahre, viele, viele Alben und zahllose Preise sprechen für sich: Die REAL Group gehört zur absoluten A Capella-Weltspitze. Im Rahmen der Jazztage Dresden kommen sie nun endlich auch nach Dresden! Klar, dass ich mir das nicht entgehen lasse! Und ich freu mich jetzt schon wie verrückt drauf… Edit: Kulturtipps sind eingeführt. Veranstaltungstipps auch. Und, passend zu Mehr lesen…