WIEN BERLIN

Meine Affinität zu Wien ist kein Geheimnis. Auch, dass ich mittlerweile immer mal wieder in Berlin anzutreffen bin, ist bekannt. Besonders freue ich mich über eine Ausstellung, die beide Städte vereint und die ich am übernächsten Wochenende in Berlin besuchen werde: Wien – Berlin in der Berlinischen Galerie. Praktisch: die Kunst zweier interessanter und durchaus gegensätzlicher Städte gegenübergestellt. Kunst aus einer Zeit, die mir sehr liegt: ca. 200 Exponate aus der Zeit zwischen Jugendstil und Spätimpressionismus sind in der Schau, einer Kooperation zwischen Berlinischer Galerie und Belvedere, zu sehen. Klimt, Schiele, Kokoschka und Co.: Ich freu mich auf euch!

Hohe Kunst für niederes Volk

Happy Birthday, Richard Wagner! Nachdem die halbe Musikwelt sich bereits in der ersten Hälfte des Jahres gierig auf jedes nur mögliche Fitzelchen Wagner gestürzt hat, ist nun der Anlass dafür, man möge fast sagen endlich, da: Richard Wagner feierte gestern seinen 200. Geburtstag. Wobei, genau genommen feierten nur alle anderen, er ist ja schon seit geraumer Zeit tot. In Dresden beging man diesen Anlass am Vorabend des Anlasses mit einem Galakonzert in der Semperoper, welches für’s gemeine Volk auf den Theaterplatz übertragen wurde. Die Stimmung war hübsch, das Panorama ebenso, der Anlass ohnehin. Auch für die weniger schwere Unterhaltung wurde Mehr lesen…

Wieviele Rundfunkorchester brauchen wir?

Ich bin im Moment etwas knapp, was den mir zur Verfügung stehenden zeitlichen Rahmen angeht, aber ich möchte dieses Video nicht ungeteilt lassen.Es geht um etwas, was leider keine Selbstverstädnlichkeit mehr ist. Etwas, was gern wegrationalisiert wird und wo es im Zuge einer Debatte um die Neuregelung des Rundfunkbeitrages gern mal polemisch hoch her geht: Kultur, im ganz speziellen Fall die Rundfunkorchester und -BigBands betreffend. Dazu ein Beitrag aus dem Kulturjournal des NDR vom 21.01.2013. Ja, ein durchaus meinungsmachender Beitrag, in dem es ziemlich einseitig hergeht. Aber verlangt einseitige Polemik nicht durchaus manchmal auch nach einseitigen Antworten?

Mr. Cool in the Cold War

Einer meiner Komilitonen wies mich auf diesen Film hin. Ein Film, der leider nirgends zu sehen ist – aber immerhin ist der Trailer online. Mr. Cool ist der vor kurzem vertorbene Dave Brubeck, der selber zu Wort kommt und erzählt, wie die USA Jazzmusik und ihn als Teil derselben im kalten Krieg instrumentalisierte. Prädikat: Unbedingt empfehlenswert! Mr Cool in the Cold War Trailer from Richard Max on Vimeo.