Abwesenheitsnotiz

Liebe kunstfelermacher und -innen, Eigentlich sollte hier ein lustiger Text zum Publikum lokaler Neujahrskonzerte stehen. Eigentlich. Denn jetzt steht hier das: Eine Entschuldigung dafür, dass der Text hier nicht steht. Er steht hier nicht, weil der kunstfeler gerade irrsinnig beschäftigt damit ist, keine Kunstfehler zu machen. (Keine, nicht kleine! Ihr Ferkel!) Soll heißen: Ich bin gerade sehr eingespannt und schaffe es nicht, vor Februar etwas sinnhaltiges, das mehr als ein Bild oder ein heiteres Sprüchlein hermacht, zu veröffentlichen. Aber das kann ich auch auf Twitter. Also habt Nachsicht mit mir! Wir lesen uns dann in einem Monat wieder. Euer kunstfeler

Quo vadis, Dresden?

Dass der Kunstfeler aus Dresden stammt ist kein Geheimnis. Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr dort wohne, fühle ich mich doch sehr verbunden mit der Stadt. Sie hat ein reiches und vielfältiges Kulturleben, in dem alle Menschen Platz haben. Gerade die Abwechslung und Vielfalt, die sich letzten Endes im kulturellen Schaffen niederschlägt, macht einen großen Reiz der Stadt aus. Umso unerträglicher finde ich die momentane Situation.

#ECHOKlassik2015: Lang Langweilig

Wenn in Hollywood die Oscars vergeben werden, trifft es häufig große Produktionen, die es dann – aus unterschiedlichen Gründen – oft aber auch verdient haben. Wenn in Deutschland der ECHO Klassik vergeben wird, trifft es einfach nur immer die Gleichen. Und so ist es eine sich jährlich wiederholende Glamourparty, auf der Rrrrrrrolando Villazon ulkiges Gesichtsyoga mit seiner Monobraue machen darf, Nina Eichinger ihr schillerndes Haar in die Kamera hält und die Besserverdiener der Klassikszene sich eifrig gegenseitig beklatschen. Dabei geraten die wirklich verdienten Sieger (in meist nicht so bejubelten Kategorien) gern mal in den Hintergrund, während die Popstars der Klassik Mehr lesen…

Nelsons singt und dirigiert (bald auch in Leipzig?)

Heute am späten Nachmittag, 17.30 Uhr, wird in Leipzig das Geheimnis um einen der schönsten Posten der Welt gelüftet: Die Position des Gewandhauskapellmeisters ist nach dem Weggang von Ricardo Chailly am Ende der Saison neu zu besetzen. Wie es so ist: Schon mit einer Ahnung auf das nahend Ende der Ära Chailly blühten die Spekulationen über seine Nachfolge. Auch wenn der MDR heute früh noch als entfernt eveeeeeeeentueeeeeeeeell mööööögliche Variante Paavo Järvi ins Feld führte (was einer freundlichen Übernahme des institutionalisierten Leipziger Musiklebens durch die Familie Järvi nahekommen würde), sind es doch zwei Namen, die vor allem im Raum stehen: Mehr lesen…