Quo vadis, Dresden?

Dass der Kunstfeler aus Dresden stammt ist kein Geheimnis. Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr dort wohne, fühle ich mich doch sehr verbunden mit der Stadt. Sie hat ein reiches und vielfältiges Kulturleben, in dem alle Menschen Platz haben. Gerade die Abwechslung und Vielfalt, die sich letzten Endes im kulturellen Schaffen niederschlägt, macht einen großen Reiz der Stadt aus. Umso unerträglicher finde ich die momentane Situation.

Intendantenpoker in der nächsten Runde

Das Intendanten-Theater in Dresden geht in eine neue Runde: Die B*LD (ja, ich weiß, die verlinkt man eigentlich nicht…) meldet, es wäre ein Nachfolger für den geschassten designierten Intendanten Serge Dorny gefunden: Peter Theiler, momentan noch Staatsintendant und Operndirektor in Nürnberg, soll bald auf den vakanten Sessel in Dresden wechseln. Angeblich sei es nur noch eine Frage der Zustimmung Christian Thielemanns. Dabei hängt da sicherlich noch mehr dran: Man hat sich doch mittlerweile eingerichtet in der intendantenlosen Oper und nicht nur Herr Thielemann wird ein Wörtchen mitsprechen wollen, wenn es um die Intendantenwahl geht. Edit: Und schon ist es bestätigt. Mehr lesen…

Mit Sinn und Verstand

Männer zwischen zwanzig und vierzig sind sprunghaft und unzuverlässig, unausgeglichen und neigen zu irrationalen Handlungen. Ja, das ist ein Vorurteil und ja, es stützt sich auf eigene Erfahrungen. Wie wenig das doch auf den Sonntagabend zutraf! Ich freute mich ja bereits auf den Konzertabend mit jungen Herren, meine Erwartungen wurden jedoch noch übertroffen. Anlass war das Konzert des Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele. Ich erlebte einen Dirigenten, der alles andere als sprunghaft und unausgeglichen agierte: klug und gewissenhaft modellierte er nicht nur in Tschaikowskys fünfter Sinfonie Lautstärken, Tempi und Klangfarben. Das Ergebnis war ein ausgewogenes, Mehr lesen…

Ihr habt die Wahl!

In zwei Wochen sind wir um eine Erkenntnis schlauer: Wer wird Dresdens nächster Oberbürgermeister? Was das mit Kultur zu tun hat? Nun, jeder, der in dieser Stadt mitentscheidet, entscheidet auch über Kultur. Gerade im Hinblick auf eine mögliche Bewerbung als Kulturhauptstadt. Und es sollte auch jedem daran gelegen sein, Possenspiele wie das Jüngste um Frau Töberich in Zukunft zu vermeiden. Für eine nähere Beschäftigung empfehle ich daher heute, zwei Wochen vorher und passend zum entspannten Sonntag, sich Informationen auf dresdenwaehlt.de zu besorgen. Und ganz nebenbei ist die Seite nicht nur informativ, sondern auch hübsch.