Betr.: Darstellung

Liebe Künstler! Ich weiß, ihr hattet eine schwere Kindheit. Das ging schon zeitig los: Während die anderen Kinder draußen gespielt oder cool Konsole gezockt haben, durftet ihr euch, manchmal eher muttiviert als motiviert, mit eurem Instrument vergnügen und Tonleitern, Etüden und Konzertstücke draufdrücken. Als andere entspannt ihre Wochenenden genossen, seid ihr in die Pampa nach sonstwo gefahren und habt früh, 9 Uhr, schon angefangen, für irgendeine Regionalrunde irgendeines Wettbewerbes mit dem Einspielen loszulegen. Die coolen Jungs waren im Sportverein, die anderen im Musikverein. Die Helden der Schule sind Skateboard gefahren, ihr höchstens mit dem Instrumentenkoffer auf dem Rad in die Mehr lesen…

Klare Kanten, pastellige Pinselstriche

Würde ich in Berlin leben, wäre ich nicht nur andauernd in irgendwelchen Konzerten (und deswegen chronisch pleite), sondern dann besäße ich auch eine Jahreskarte für die Staatlichen Museen zu Berlin. Allein für die neue und alte Nationalgalerie und das Museum für Fotografie. Leider lebe ich doch etwas weiter weg von Berlin, sodass ich momentan nur Empfehlungen aussprechen kann: Seit dem 22. Mai ist in der Alten Nationalgalerie die Schau ImEx zu sehen. Nein, es geht nicht um Kunst im Exil, es geht um Impressionismus und Expressionismus: Werke beider Kunstrichtungen werden einander vergleichend gegenüber gestellt. Dabei galt bisher oft das entweder-oder-Prinzip. Mehr lesen…