kunstfeler ♥ #Bayreuthfake

Ich liebe Twitter! Auch wenn der @kunstfeler dort noch eher unterrepräsentiert ist – die reale Autorin dieser Zeilen versorgt sich schon ein paar Jahre dort mit Neuigkeiten, Gossip und derlei mehr. Klar, dass auch @BayreuthFest ein Account ist, dem man gern folgt. Endlich angekommen im Webzwonull, liebe Bayreuther Festspiele, herzlich Willkommen! – Das möchte man meinen. Doch weit gefehlt. Die Musikalische Falschmeldungen-Falle von Musik – mit allem und viel scharf hat mal wieder zugeschlagen.

Mit Sinn und Verstand

Männer zwischen zwanzig und vierzig sind sprunghaft und unzuverlässig, unausgeglichen und neigen zu irrationalen Handlungen. Ja, das ist ein Vorurteil und ja, es stützt sich auf eigene Erfahrungen. Wie wenig das doch auf den Sonntagabend zutraf! Ich freute mich ja bereits auf den Konzertabend mit jungen Herren, meine Erwartungen wurden jedoch noch übertroffen. Anlass war das Konzert des Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele. Ich erlebte einen Dirigenten, der alles andere als sprunghaft und unausgeglichen agierte: klug und gewissenhaft modellierte er nicht nur in Tschaikowskys fünfter Sinfonie Lautstärken, Tempi und Klangfarben. Das Ergebnis war ein ausgewogenes, Mehr lesen…

Ein Abend mit jungen Männern

Wenn ein Ereignis in den letzten Monaten, vor allem in den letzten Wochen, die Klassikwelt beschäftigt hat, so war das die Wahl des neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker. Und auch wenn diese dann doch ganz anders ausgegangen ist als vorher gedacht, kamen doch mit ihr einige Namen ins Rampenlicht. Einer von ihnen ist Yannick Nézet-Séguin und ich gebe unumwunden zu, dass ich vorher mit ihm und seiner Arbeit nicht allzu viel zu tun hatte. Umso mehr freue ich mich darauf, den 40-jährigen Kanadier heute Abend gemeinsam mit dem Philadelphia Orchestra und dem Pianisten Jan Lisiecki (nein, er spielt kein Tennis) Mehr lesen…